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Die moorfüXe - Väter on Tour

05.09.2016 09:07 | Niedersachsen/Bremen | von Ralf R. Eigenbrodt

Foto: Michael Wille

Welchen Bedürfnissen deiner Siedlung kannst du dienen? Diese Frage führte mich ins Gebet, ich lernte die Namen der Menschen, ihrer Ehepartner, der Kinder, ihre Berufe, ... kennen, nahm Anteil an ihrem Leben und gründete mit den Kindern und Eltern nach einem halben Jahr eine Pfadfindergruppe. 

Wöchentlich treffen sich die nun 16 Kinder an meiner Haustüre und wir erkunden die Schöpfung Gottes, lernen Achtsamkeit und Wertschätzung und hören Abenteuergeschichten aus der Bibel. Einige Eltern begleiten mich immer. Im August wollten wir die Beziehung zwischen den Vätern und ihren Kindern stärken, getreu dem fünften Gebot.

Wann fällt dies den Kindern leicht? Wenn sie so richtig stolz sind auf ihre Väter! Die Pfadfinder moorfüXe Bookholzberg wollten mit ihren Vätern und Kanus die Hunte erobern auf unbekanntem Terrain.

Start: Barnstorf. In einem Gebet-Segenskreis (niemand pflegt das Gebet in der Familie) stellte ich alle unter den Schutz Gottes. Erste kleinere Strecken- und Manöverübungen, dann kamen die ersten Wasserfälle an den Wehren. Bootsumtragungen als Team waren unumgänglich. Kritischer wurden die Stromschnellen, die zweimal je eine Mannschaft ins kühle Nass rissen. Im rechten Teamgeist kam jedoch niemand zu Schaden. Glücklich konnte an den beiden Abenden das Lager in Flußnähe aufgeschlagen werden und die Väter erwiesen sich als die besten Köche jenseits der Weser. Bei Lagerfeuerromantik gingen die Blicke in die sternenklare Nacht und den Geschichten aus der Bibel konnte entspannt gelauscht werden. Das Ziel Huntlosen überraschte mit der renaturierten Huntestrecke incl. Wildwasserpassage – nur für geübte Kanuten. Unter tobendem Applaus der Kinder nahmen die Väter diese Herausforderung an. Mit anerkennenden Blicken und Schulterklopfen ging es zurück nach Bookholzberg. Auf diese Väter kann man stolz sein. Bevor wir auseinander gingen stellte ich alle Anwesenden unter den Segen Gottes für die Woche. Für alle unbekannt – aber wohltuend. Die vielen persönlichen Gespräche taten ihr Übriges.

Menschen für ein Wochenende hineinnehmen in den Segen Gottes und seine Gegenwart – es wurde geschätzt.

Welchen Bedürfnissen deiner Umgebung kannst du dienen? Du machst im Segen den Unterschied aus.

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