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Erinnerungsbaum für 500 Jahre Reformation

24.07.2017 10:10 | Niedersachsen/Bremen | von db

Baumpflanzung auf dem Campus des Lebenszentrum Uelzen Am Stadtwald

Uelzen 22.07.2017 Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an. Damit wurde die Reformation der Kirche und des Glaubens ausgelöst und die Gnade Gottes als alleinige Grundlage unserer Rechtfertigung wieder entdeckt. Jede wahrhaft christliche Kirche baut ihren Glauben seitdem auf dieser Grundlage, dass wir allein durch Christus Hoffnung und Zukunft haben. 

In diesem Jahr jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers zum 500sten Mal, Grund genug, sich an diesen Neuanfang vor 500 Jahren zu erinnern und erneut darüber nachzudenken, welch existenzielle Bedeutung Gottes Gnade für unser Leben hat. Sie ist das größte Geschenk an uns Menschen, das uns durch die Menschwerdung des Sohnes Gottes gegeben wurde.

In Anlehnung an ein Wort Martin Luthers wurde in Wittenberg ein Luthergarten mit 500 Bäumen angelegt. Hier werden von verschiedenen Kirchen insgesamt 500 Bäume zur Erinnerung an das Geschenk der Reformation gepflanzt. Als Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen haben auch wir dort am 3. März 2015 einen Rot-Ahorn gepflanzt. Und für jeden dort stehenden Baum pflanzen diese Kirchen im Gebiet ihrer Kirche einen Partnerbaum. Damit entsteht ein weltweites Netzwerk der Erinnerung an die Wiederentdeckung der Erlösung durch Gottes Gnade.

Diesen Partnerbaum, eine Kugelsumpfeiche, haben wir nun am 22. Juli in Uelzen feierlich seiner Bedeutung übergeben. In einem besonderen Gottesdienst wurde noch einmal die Bedeutung der Reformation deutlich gemacht. Der Lüneburger Bläserchor spielte dazu besondere Choräle von Martin Luther, denn neben der Theologie war ihm die Musik das wichtigste Werk im Leben. Dann wurde feierlich ein Schild mit der Bedeutung dieses Baumes enthüllt. Der Baum steht nun mitten im Garten des Altenheimes und direkt vor der Gemeinde des Lebenszentrums Am Stadtwald. Bewohner des Heimes und Besucher werden dadurch angeregt, immer wieder über die Bedeutung nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.

© Siebenten-Tags-Adventisten in NiB

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